Liebe Mitglieder des Fördervereins und des TuS Rammersweier

Wenn das neue TuS-Heft erscheint, sind die olympischen Spiele längst vorbei. Trotzdem kann man sich jetzt schon Gedanken machen. So sehr man sich über erzielte Medaillen freut, stellt sich doch auch ein schaler Beigeschmack ein. Haben wir den Schock über die Korruption bei der Fifa noch nicht verdaut, müssen wir feststellen, dass dieses Unwesen vor Olympia auch nicht Halt macht.
Dafür können die Teilnehmer zumeist nichts, jedoch auch da muss
hinterfragt werden, wie diese fantastischen Leistungen erzielt werden können. Die Touren de France der vergangenen Jahre sind noch nicht vergessen. Doping ist auch bei Olympia groß geschrieben.
Zu welchem Preis werden die Ziele erreicht? Oft erkauft mit lebenslangen gesundheitlichen Schäden. Verbrecherisch ist dies dann, wenn jungen 
Leuten die schädlichen Mittel von ihren Trainern ohne ihr Wissen verabreicht werden. Ganz schlimm ist es, wenn diese Methoden staatlich organisiert werden.
Überall wo der Mammon die Hauptrolle spielt, ist offenbar jedes Mittel recht.
Die ersten olympischen Spiele wurden 776 v. Chr. abgehalten. 
Zu den Wettkämpfen zugelassen waren nur freie Männer. 
Die Wettkämpfer traten nackt auf. Wettkämpfe gab es im Laufen, Ringen Boxen, Wagenrennen und Fünfkampf, bestehend aus Diskuswerfen, Weitsprung, Speerwerfen, Stadionlauf, Ringkampf.
Neben dem Faustkampf gab es auch „Pankration“, ein Kampf,
in dem alles erlaubt war, außer „Bohren in den Augen“ und Beißen.
Das muss so ähnlich sein wie bei mir in der Volksschule (Anfang 50er Jahre) auf dem Schulhof: Beißen und Spucken war verboten. (Das durften, wenn ich mich richtig erinnere, nur Maidle).
Was mir am meisten bei den damaligen Spielen gefällt, sind die Preise für die Sieger. Es gab zum Beispiel einen Palmzweig oder einen Olivenkranz, am besten gefällt mir die Ehrung durch einen Selleriekranz. Das hat ja bei uns jeder im Garten.
Übrigens, auch die alten Griechen haben gedopt – biologisch: Mit „Munischelle“ (Quelle: Wendilinus Wurth …….“Stierhoden“…..)
Heute gibt es 306 Wettkämpfe. Man trifft da auf Sportarten, die einem sonst selten begegnen. Immerhin haben die Leute von den Fidschiinseln jetzt auch bei den nächsten Winterspielen eine Chance.
Doping in unserem Verein gibt es beim Boulen vorher durch einen Pastis,
hinterher mit dem einen oder anderen Viertele. Spätburgunder vor anderen
Wettkämpfen lähmen, sind daher auch allenfalls hinterher zu empfehlen.
Also, alles im grünen Bereich.
 

Ihr Hans-Peter Goergens

Vorsitzender des FÖV TuS Rammersweier

 

FÖV TuS Rammersweier

Hans-Peter Goergens (Vorsitzender)

Michael Falk (Stellvertreter)

Carola Röck (Schriftführerin)

Ulrich Nauhauser (Kassierer)